„Miteinander – Füreinander“ Ralf Rabe und Ursula von den Eulen in Papstdorf

Ein Interview über die Kinderfreizeit im Kirchenbezirk Dresden am 29. und 30. August 2026.

Freddy Federkiel: Hallo Ralf, hallo Ursula! Ihr wart mit den Kindern des Kirchenbezirkes Dresden in Papstdorf in der Sächsischen Schweiz. Wie war’s?

Ralf Rabe: Kraaah! Anstrengend! Überall Kinder!

Ursula von den Eulen: Ralf!

Ralf: Na gut. Überall fröhliche Kinder! Und wir mittendrin, einfach herrlich!

Freddy Federkiel: Los ging es mit einem Gottesdienst?

Ursula: Ja, zum Thema „Gott sieht das Herz!“. Wir saßen ganz vorn auf dem Tisch und haben uns tierisch über die vielen Kinder gefreut. Der Altar war mit einer bunten Fahne und bunten Tüchern geschmückt. Gleich zu Beginn gab es ein Bibelspiel über Samuel, der einen neuen König auswählen sollte.

Ralf: Es gab Applaus, sogar mitten im Stück!

Ursula: Und am Ende wurde von Gott nicht der Größte, Stärkste oder Klügste ausgewählt, sondern David. Denn: Der Mensch sieht das Äußere, Gott aber sieht das Herz.

Ralf: Das beruhigt mich. Schwarze Federn, gelber Schnabel …

Ursula: … große Klappe.

Ralf: Es ist doch egal, wie jemand aussieht, wie jemand heißt oder was er kann!

Ursula: Genau! Für Gott ist jeder wertvoll. Und der Gottesdienstleiter Christian Köhler brachte das ganz entspannt rüber. Er ging vom Altar zu den Kindern und bezog sie mit ein.

Freddy Federkiel: Nach dem Gottesdienst gab es noch einen besonderen Moment?

Ursula: Ja. Kerstin und Frank Holm wurden verabschiedet. Sie haben sich viele Jahre mit viel Herz für die Kinder sowie für die Organisation und Durchführung des Kindertages eingesetzt.

Ralf: Dafür ein riesiges Dankeschön! Viele Jahre, das sind sogar in Rabenjahren eine ganze Menge!

Freddy Federkiel: Und danach?

Ralf: Essen! Endlich ein vernünftiges Thema.

Ursula: Nach dem mitgebrachten Imbiss ging es zu den vielen Stationen: Glas gravieren, Speckstein bearbeiten, Zinngießen, Holzarbeiten, Schiefertafeln bemalen, Junge Techniker, Offener Treff und Fußball. Ich habe hoffentlich nichts vergessen! Sogar die Polizei war dabei.

Freddy Federkiel: Wegen Ralf?

Ralf: Kraaah! Sehr witzig!

Ursula: Beim Fußball musste sich Ralf allerdings zurückhalten.

Ralf: Flügelmeniskusschaden!

Freddy Federkiel: Und abends?

Ursula: Da wurde für alle gegrillt. Ein großes Dankeschön an die Grillmeister!

Ralf: Und Ursula und ich hatten natürlich vorgesorgt. Tischgrill ins Nest, Schürze um …

Freddy Federkiel: Was kam bei euch auf den Grill?

Ralf: Feinste vegane Wurmbratwürstchen!

Ursula: Dazu gab es Blattsalat. Und Ralf hat ordentlich zugelangt.

Ralf: Wegen des Blattsalats! Vitamine sind wichtig.

Ursula: Natürlich, Ralf.

Freddy Federkiel: Danach war aber noch nicht Schluss?

Ursula: Ganz und gar nicht. Es gab die Kinderdisco!

Ralf: Und Ursula und ich haben in unserem Nest mitgetanzt. Flügel raus, Schnabel hoch. Bei uns war Papstdorfer Nest Disco!

Ursula: Später wurde es am Lagerfeuer noch richtig gemütlich.

Freddy Federkiel: Und wie ging es am Sonntag weiter?

Ursula: Der begann mit einer Morgenandacht. Noch einmal ging es ums Herz. Jeder ist anders und jeder gehört dazu. Und was einem am Herzen liegt, das pflegt man. Ein gemeinsames Gebet mit Kindern und Erwachsenen beendete die Andacht.

Ralf: Danach wurde es noch einmal bunt und sportlich.

Ursula: Es wurde gemalt, mit Henna verziert, beim Kinderschminken verwandelt und es wurden Stoffbeutel gestaltet. Dazu gab es Staffelspiele und Fußball.

Ralf: Und plötzlich war es 12 Uhr und die Freizeit vorbei.

Freddy Federkiel: Was bleibt?

Ursula: Vor allem das Motto „Miteinander Füreinander“ und die Botschaft „Gott sieht das Herz“. Es geht nicht darum, wie jemand aussieht, wie jemand heißt oder was jemand besonders gut kann. Es geht darum, sich gegenseitig zu helfen, sich gut zu verstehen und füreinander da zu sein.

Ralf: Wäre eigentlich auch mal was für Erwachsene …

Ursula: Ralf!

Ralf: Und ein riesiges Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer fürs Vorbereiten, Begleiten, Betreuen der Stationen, Grillen, Spielen, Aufräumen und für all die vielen Dinge, die man gar nicht aufzählen und manchmal auch gar nicht sehen kann.

Ursula: Ohne euch wäre dieses Wochenende nicht möglich gewesen!

Ralf: DANKESCHÖN AN ALLE!

Freddy Federkiel: Seid ihr beiden nächstes Mal wieder dabei?

Ralf: Klar! Der Tischgrill ist schon eingepackt.

Ursula: Ralf, die Freizeit ist gerade erst vorbei.

Ralf: Vorbereitung ist alles!

Das Interview führte Freddy Federkiel im Auftrag des Nesthäkchenkuriers.